Haare . Kosmetik . Zweithaar . Jens Dagné
Friseurmeister
Gerhart-Hauptmann-Str. 64, 67549 Worms-Leiselheim
Telefon: 06241 / 200 180 · E-Mail: info@dagne.de
USt-IdNr.: DE149977417
Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Dienstleistungen (Friseur-, Kosmetik- und Zweithaarleistungen), Warenlieferungen sowie Gutscheine, die zwischen Haare . Kosmetik . Zweithaar . Jens Dagné (nachfolgend „Salon“) und dem Kunden geschlossen werden.
(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Salon stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss, Terminvereinbarung und Anzahlung
(1) Termine können telefonisch, per E-Mail, persönlich im Salon oder über das auf der Website eingebundene Online-Buchungssystem vereinbart werden.
(2) Bei der Online-Terminbuchung kommt der Vertrag mit der Bestätigung des Termins durch den Salon (z. B. per Bestätigungs-E-Mail des Buchungssystems) zustande. Die Darstellung von Leistungen und freien Terminen stellt kein bindendes Angebot des Salons dar.
(3) Der Salon ist bemüht, vereinbarte Termine pünktlich einzuhalten. Bei Verspätung des Kunden kann sich die gebuchte Leistung verkürzen oder, sofern eine ordnungsgemäße Durchführung nicht mehr möglich ist, der Termin neu vereinbart werden.
(4) Der Salon behält sich vor, bei Neukunden zur Sicherung des Termins eine angemessene Anzahlung per Vorabüberweisung zu verlangen. Diese Anzahlung wird vollständig auf die spätere Behandlung angerechnet. Erfolgt ein Nichterscheinen ohne wichtigen und nachweisbaren Grund oder ohne rechtzeitige Absage, kann die Anzahlung ganz oder teilweise als Ausfallhonorar nach Maßgabe von § 6 einbehalten werden.
(5) Das gesetzliche Widerrufsrecht bei online geschlossenen Verträgen (§ 3) bleibt von Absatz 4 unberührt. Übt der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam aus, wird eine geleistete Anzahlung vollständig erstattet; ein Einbehalt als Ausfallhonorar findet insoweit nicht statt. Die Anzahlungs- und Ausfallregelungen greifen erst nach Ablauf der Widerrufsfrist.
§ 3 Widerrufsrecht bei online geschlossenen Verträgen (Verbraucher)
(1) Schließt ein Verbraucher einen Vertrag über eine Dienstleistung (insbesondere eine verbindliche Online-Terminbuchung), über Gutscheine oder über Waren ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln – etwa über das Online-Buchungssystem der Website – ab, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Er kann den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Frist beginnt mit Vertragsschluss, jedoch nicht vor Erhalt der gesetzlich vorgeschriebenen Widerrufsbelehrung.
(2) Die Einzelheiten zur Ausübung des Widerrufs sowie zu Fristen und Rechtsfolgen ergeben sich aus der gesondert bereitgestellten Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular. Bei über eine Online-Benutzeroberfläche geschlossenen Verträgen steht dem Verbraucher während der Widerrufsfrist zusätzlich eine leicht zugängliche Widerrufsfunktion („Vertrag widerrufen“) zur Verfügung (§ 356a BGB).
(3) Soll eine gebuchte Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist erbracht werden (z. B. weil der Termin innerhalb der nächsten 14 Tage liegt), kann der Kunde dies ausdrücklich verlangen. Das Widerrufsrecht erlischt mit der vollständigen Erbringung der Leistung, wenn der Kunde vor Beginn ausdrücklich zugestimmt und bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
(4) Widerruft der Kunde nach einem von ihm ausdrücklich gewünschten vorzeitigen Leistungsbeginn, schuldet er Wertersatz für die bis zum Widerruf bereits erbrachte Leistung, sofern er ordnungsgemäß belehrt wurde.
(5) Für Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind, sowie für versiegelte Waren, die aus Hygienegründen nicht zur Rückgabe geeignet sind und deren Versiegelung nach Lieferung entfernt wurde, besteht kein Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 BGB); siehe auch § 7.
§ 4 Leistungen und Beratung
(1) Art und Umfang der Leistung ergeben sich aus der Vereinbarung bei Terminbuchung sowie aus der Beratung im Salon.
(2) Bei chemischen Behandlungen (z. B. Färben, Dauerwelle, Blondierung), bei kosmetischen Behandlungen sowie bei Zweithaarleistungen erfolgt vor der Behandlung eine Beratung. Der Kunde ist verpflichtet, dem Salon bekannte Vorbehandlungen, Allergien, Unverträglichkeiten, Hauterkrankungen oder sonstige für die Behandlung relevante Umstände unaufgefordert mitzuteilen.
(3) Das Ergebnis einer Behandlung kann je nach Haar- bzw. Hautstruktur, Vorbehandlungen und individuellen Voraussetzungen variieren. Der Salon schuldet eine fachgerechte Durchführung der Leistung, jedoch keinen bestimmten subjektiven Erfolg, soweit dieser außerhalb seines Einflussbereichs liegt.
§ 5 Preise und Zahlung
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Leistungserbringung im Salon ausgehängten bzw. auf der Website veröffentlichten Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Der Preis für umfangreiche oder individuelle Leistungen (insbesondere Zweithaar/Sonderanfertigungen) wird vorab im Rahmen eines Kostenvoranschlags besprochen.
(3) Die Zahlung ist nach Erbringung der Leistung sofort und ohne Abzug fällig. Es werden folgende Zahlungsarten akzeptiert: Barzahlung, EC-/Girocard, Kreditkarte sowie Überweisung.
§ 6 Terminabsage und Nichterscheinen (Ausfallhonorar)
(1) Vereinbarte Termine sind verbindlich. Kann ein Kunde einen Termin nicht wahrnehmen, ist er gebeten, diesen mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Zeitpunkt abzusagen oder zu verschieben (telefonisch, per E-Mail oder über das Buchungssystem).
(2) Erscheint der Kunde ohne rechtzeitige Absage nicht zum vereinbarten Termin oder sagt er nicht fristgerecht ab, behält sich der Salon vor, ein angemessenes Ausfallhonorar zu berechnen bzw. eine geleistete Anzahlung (§ 2 Abs. 4) entsprechend einzubehalten. Der Salon muss sich dabei dasjenige anrechnen lassen, was er an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung der reservierten Zeit erwirbt bzw. zu erwerben böswillig unterlässt.
(3) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Salon kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Ein wichtiger und nachweisbarer Verhinderungsgrund (z. B. Krankheit) bleibt unberücksichtigt.
(4) Das gesetzliche Widerrufsrecht (§ 3) bleibt unberührt. Bei online geschlossenen Verträgen greifen die Regelungen dieses Paragraphen erst nach Ablauf der Widerrufsfrist.
§ 7 Zweithaar und Sonderanfertigungen
(1) Bei Zweithaarleistungen (z. B. Perücken, Echthaar-Systeme, Haarteile) handelt es sich häufig um Sonderanfertigungen, die nach individuellen Kundenwünschen und Maßangaben gefertigt bzw. angepasst werden.
(2) Für solche Sonderanfertigungen kann eine Anzahlung verlangt werden. Die Höhe wird vor Auftragserteilung vereinbart.
(3) Bei Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind, sowie bei aus Hygienegründen nicht zur Rückgabe geeigneten und nach der Lieferung entsiegelten Waren besteht – soweit ein Fernabsatzvertrag vorliegt – kein gesetzliches Widerrufsrecht (vgl. § 312g Abs. 2 BGB).
§ 8 Gutscheine und Beauty Card
(1) Vom Salon ausgestellte Gutscheine können für das gesamte Leistungs- und Warenangebot eingelöst werden, soweit nicht ausdrücklich anders ausgewiesen.
(2) Gutscheine sind, soweit nicht anders angegeben, drei Jahre ab Ende des Ausstellungsjahres gültig (gesetzliche Verjährungsfrist). Eine Barauszahlung des Gutscheinwerts oder eines Restguthabens ist ausgeschlossen.
(3) Mehrere Gutscheine bzw. Aktionen können nicht miteinander kombiniert werden, soweit nicht anders ausgewiesen.
(4) Beim Online-Kauf eines Gutscheins gilt das Widerrufsrecht nach § 3, solange der Gutschein noch nicht eingelöst wurde.
§ 9 Gewährleistung und Mängel
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
(2) Ist der Kunde mit dem Ergebnis einer Friseur- oder Kosmetikleistung nicht zufrieden, ist er gebeten, dies möglichst zeitnah – idealerweise noch im Salon oder innerhalb von 14 Tagen – mitzuteilen, damit der Salon Gelegenheit zur Nachbesserung erhält. Dies dient der zügigen Klärung und lässt die gesetzlichen Rechte des Kunden unberührt.
(3) Eine Nachbesserung kommt nicht in Betracht, soweit die beanstandete Beschaffenheit auf einer ausdrücklich gewünschten Ausführung oder auf unsachgemäßer Nachbehandlung durch den Kunden beruht.
§ 10 Haftung
(1) Der Salon haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(4) Für mitgebrachte Garderobe und Wertgegenstände wird keine Haftung übernommen, soweit der Salon diese nicht zur Verwahrung übernommen hat und ihn kein Verschulden trifft.
§ 11 Datenschutz
Der Salon verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen. Einzelheiten zur Verarbeitung – insbesondere im Rahmen der Online-Terminbuchung – ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
§ 12 Verbraucherstreitbeilegung
Der Salon ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nicht bereit. (§ 36 VSBG)
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Salons.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
